21. Februar 2013 | geschrieben von Jens Matheuszik | 6 Kommentare

Digitale Erinnerung oder: Wie man Check-ins im Kalender speichern kann

Tipp (Icon)Eine der „beliebtesten“ Fragen in Sachen Foursquare ist: „Welchen Sinn hat das ganze für mich?“ – und das ist auch schon eine der schwierigsten Fragen überhaupt, da ja jeder Mensch anders gestrickt ist.

Der eine will wissen, wo es gute Insiderempfehlungen in einer fremden Stadt gibt, die nächste findet es gut zu wissen, wo Familie, Freunde und Bekannte unterwegs sind um sich ggf. nicht ganz spontan zu treffen, der eine findet die spielerischen Aspekte von Foursquare toll („Du hast mich beim Lieblings-Italiener als mayor abgelöst? Challenge accepted!“) und dann möchte wiederum jemand nur etwaige Specials abgreifen.

Viele dieser Aspekte sind dem Teil der Gesellschaft, den man eher als „Offline-Klientel“ bezeichnen würde, nicht unbedingt nahezubringen. Eine Sache hat jedoch auch viele Smartphone-Hasser überzeugt – entweder davon, dass der Hass auf die Technik (für sie) zu recht besteht oder aber, dass da doch gelegentlich auch mal was nützliches zu finden ist.

Es geht – langer Rede, kurzer Sinn – um die Möglichkeit die eigenen Check-ins von Foursquare in seinem Kalender zu speichern:

4sq-checkins-icalIch benutze diese Funktion seit geraumer Zeit, seitdem mich vor einigen Jahren (ich glaube die Verwendung des Plurals ist hier korrekt!) Jörn aka NERO darauf aufmerksam gemacht hat.

Wenn man dann irgendwann im November des Jahres wissen will, ob die zuletzt besuchte Fortbildungsmaßnahme im selben oder im vorherigen Jahr war, wenn man eine entsprechende Aussage vor offiziellen Stellen machen muss („Können Sie ungefähr sagen, ob sie eher nachmittags oder am frühen Abend vor Ort waren?“ – „Warten Sie kurz…. exakt um 17:53 Uhr war es!“) oder ähnliches – dann hilft einem Foursquare enorm. Es ist nämlich relativ leicht die von Foursquare gesammelten Daten über die erfolgten Check-ins für sich selber nutzbar zu machen:

Dazu loggt man sich entweder (über einen Desktop-Rechner! nicht die mobile Webansicht!!) bei Foursquare ganz normal ein und wählt dann entweder die eher umständliche Methode

Profil (Name des 4sq-Accounts) > Verlauf > RSS/ICS/KML

aus, oder klickt (deutlich einfacher!) auf den folgenden Link: de.foursquare.com/feeds. Hier hat man dann die Möglichkeit, die eigenen Check-ins in verschiedenen Formaten herunterzuladen:

  • RSS – damit könnte man seine Check-ins per RSS-Reader abonnieren. Was nicht unbedingt einen Sinn machen muss. Sinnvoller wäre aber die Weiterverarbeitung des Feeds. Ob nun beispielsweise zur Anzeige des letzten Check-ins auf einer Internet-Seite (wobei sich das für die meisten Foursquare-Nutzer eher nicht anbieten dürfte) oder aber die automatische Weiterverarbeitung unter bestimmten Bedingungen – das wäre via RSS möglich.
  • KML – mit der Keyhole Markup Language (das bedeutet KML!) werden Orte bzw. deren Koordinaten für Google Earth respektive Google Maps festgelegt: Damit kann man sich seine Check-ins beispielsweise auf Google Maps anschauen.
  • ICS – mit diesem Format kann man seine Check-ins in Apple iCal importieren.
  • GCAL – die Variante für den Google Calendar.

Your Foursquare Feeds (Screenshot)Mit den letzten beiden Varianten (ICS und GCAL) kann man die Check-ins in den iOS-Kalender bzw. analog in einen Google-Kalender einbinden. Vielleicht kann man damit dann seine persönliche „Aktenzeichen XY-Trefferquote“ („Wer war am IRGNDEINDATUM vor X Monaten abends in der Nähe der Kneipe Y unterwegs?“) erhöhen, auf jeden Fall hat man jetzt eine Übersicht wo man zuletzt war bzw. eingecheckt hat.

Noch ein paar Tipps:

  1. Es bietet sich an, solche Einträge nicht in den bzw. die normalen Kalender zu packen, sondern in einen separaten – den man wahrscheinlich auch standardmäßig ausblendet. So hat man zwar die gewünschten Daten parat, aber keinen ggf. übervollen und dadurch unübersichtlichen Kalender wegen der älteren Check-ins.
  2. Beim Exportieren der Kalenderdaten begrenzt Foursquare die Anzahl der Datensätze auf rund 10.000 Stück.
  3. Die Synchronisation von iCal via Apple iCloud kann bei sehr vielen gespeicherten Check-ins zu Problemen führen, denn aufgrund der Limitierungen von iCloud (beispielsweise maximal 25.000 Kalenderdaten) kann es dann zu Synchronisierungsproblemen kommen.
Jens Matheuszik
Seit 2004 bloggt Jens unter anderem bei pottblog.de, wo es unter anderem um die Themen Medien, Sport aber auch das Ruhrgebiet geht.

6 Antworten to “Digitale Erinnerung oder: Wie man Check-ins im Kalender speichern kann”


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